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ARTHROSEN
Idiopathische und symptomatische Arthrosen Für den
eiligen Website-Besucher ein kurze Zusammenfassung zum Thema "Arthrosen":
-
Arthrosen
entstehen durch degenerative
(= formale
(strukturelle) und funktionelle Abweichungen von der Norm im
Sinne der Funktionsminderung, insbesondere unter Bezugnahme auf
qualitative Teilschäden der Zelle als Ergebnis zellulärer und
geweblicher Stoffwechselstörungen,
nach Roche)
Gewebsveränderungen, hauptsächlich des
Gelen
k knorpels.
Betroffen sind hauptsächlich Gelen
ke, die größeren mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, so z.B.
Hüftgelenke
und
Kniegelenk
e.
Zugrunde liegt eine partielle
(= teilweise)
Durchblutungsstörung, die ja typischer Weise mit
zunehmendem Alter auftritt. Treten Arthrosen in
jüngerem Alter auf, so handelt es sich fast immer um die sek
undäre
(= nachfolgende, zweitrangige)
Form, so z.B. nach einer
Gelenkverletzung.
Die Therapie von Art
hrosen und der dadurch
ausgelösten
Arthros
eschmerzen kann
deshalb nur dann erfolgreich sein, wenn es gelingt die
Durchblutung in der betroffenen Gelenkregion nachhaltig zu
verbessern. Es gibt aber kein Medikament, das die Durchblutung
in einem bestimmten Gelen
k bzw. nur in den Gelen ken verbessert.
Die
therapeutische Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem
örtlichen
Betäubungsmittel bzw.
Lokalanästhetika)
im Rahmen der modernen speziellen
Schmerztherapie verfügt aber über Methoden, die
Durchblutungsverhältnisse in einzelnen Gelen
ken nachhaltig deutlich zu verbessern. Die sehr hilfreichen
Maßnahmen werden weiter unten ausführlich beschrieben. Zumindest
können damit fällige Operationen (künstlicher Gelenkersatz)
zeitlich deutlich weiter hinausgezögert werden.
Kommt man um eine Operation (künstlicher Gelenkersatz) nicht
herum, weil z.B. durchblutungsfördernde Maßnahmen nicht, oder zu
spät eingeleitet wurden, so bieten die Methoden der modernen
Schmerztherapie optimale Voraussetzungen für eine
nachfolgende
Anschlußheilbehandlung (Anschlußrehabilitation).
Mehr darüber erfahren Sie hier:
http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk
(einfach
anklicken).
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Ar throsen
sind die häufigste Ursache für
Gelenksschmerzen.
Man unterscheidet zwei
Arth
rose
formen:
-
Idiopathische
(anlagebedingte) A
rthrosen. Die Ursache ist (noch) nicht bekannt.
-
Symptomatische
Ar
throsen. Die Ausbildung seku ndärer Arthrosen und die damit
verbundenen
Schmerzen
können durch mehrere Faktoren begünstigt bzw. verursacht werden.
So z.B. Überlastungen (Kniegelenk
e beim Fliesenleger),
Vorschädigungen infolge eines Unfalls oder eigenständige
Gelenksentzündungen (Arthritiden).
Darüber hinaus auch permanente Fehlbelastungen z.B. bei
Fehlstellung der Be
ine (X- oder O-
Beine). Zur
Prävention
(= Vorbeugung)
einer sek
undären
Ar
throse
sollten deshalb präarthrotische
(=
Arthrosen vorausgehende, begünstigende)
Deformitäten
(=
Fehlbildungen)
beseitigt werden.
Bei
deformierenden
(= verunstaltenden) Arthrosen (Arthrosis
deformans) bestehen chronische,
schmerz
hafte, zunehmend funktionsbehindernde Gelenkveränderungen
infolge eines Mißverhältnisses von Tragfähigkeit und Belastbarkeit.
Betroffen sind vor allem das
Hüftgelenk
und
Kniegelenk.
Eine
Ar
throse
der Unkovertebralgelen ke
(= "Halbgelenke" an
der
Halswirbelsäule
zwischen einem Vorsprung der Deckplatte und der Abschlußplatte
benachbarter Wirbelkörper),
die sog.
Unkovertebralarthrose, kann zu
Schmerzen
in der Hals
wirbelsäule
bzw. zu einem
Zervikal-Syndrom führen.
Arthrosen der kleinen Wirbelgelen
ke hpts. im
Lenden
bereich können
Rückenschmerzen
verursachen. Man spricht dann von einem sog.
Facetten-Syndrom.
In den letzten
Jahren hat die operative Behandlung der schmerzhaften
Arth
rosen
große Bedeutung erlangt. Folgende Methoden stehen zur Verfügung:
-
Synovektomie: Die operative Entfernung der Innenhaut der Gelenkkapsel, wenn
diese sich immer wieder entzündet und zu sog. Gelenksergüssen
führt.
-
Umstellungsosteotomie:
Die operative Beseitigung von Fehlstellungen zur
Wiederherstellung physiologischer
(= natürlicher)
Achsenverhältnisse am arthrotisch vorgeschädigten Gelen
k.
-
Gelenkersatz durch Endoprothesen aus Kunststoff oder Metall.
Die Behandlung
mit Hyaluronsäure hat sich als wirksame Therapie bei
Arthrosen etabliert. Speziell für die Behandlung der kleinen
Synovialgelenke
(=
echtes
Gelen
k , also mit
Gelenkspalt, Gelenkkapsel und Gelenkschmiere)
gibt es eine Mini-Fertigspritze (1 ml Natriumhyaluronat).
Offenbar haben
Menschen mit einem niedrigen Selenspiegel ein erhöhtes Risiko, an
Ar
throsen
zu erkranken. Das haben Mediziner der University of North Carolina
in Chapel Hill herausgefunden. Über ihre Studie an 940 älteren
Probanden berichteten Joanne Jordan und ihre Kollegen diese Woche
auf der Jahrestagung des American College of Rheumatology in San
Diego
(Quelle:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wissenschaft/501617.html).
Danach müßte eigentlich eine
prophylaktische
(= vorbeugende)
Einnahme von Selen (in jedem Supermarkt erhältlich) die Ausbildung
von Arthrosen zumindest verzögern.
Nicht wenige
Patienten mit
Schmerzen
aufgrund von Arthrosen kommen zum
Schmerztherapeut,
weil sie eine Operation vermeiden bzw. zeitlich hinauszögern wollen
oder eine Operation aus anderen gesundheitlichen Gründen
risikobehaftet ist. Die moderne
spezielle
Schmerztherapie verfügt gerade bei Arthrosen über
hilfreiche Behandlungsmöglichkeiten, die z.T. zu erstaunlichen
Resultaten führen.
Schmerzbehandlung
bei Arthrosen:
Medikamentöse Schmerzbehandlung:
Akut (=
plötzlich einsetzend, heftig)
und subakut können zunächst (vorwiegend) peripher wirkende
Analgetika (=
Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale Antirheumatika
(=
Rheumamittel),
aus dieser Gruppe möglichst lang
wirkende und magenschonende wie z.B. Mobec®). Besonders
magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2
Inhibitoren, z.B. Parecoxib (Dynastat®) oder
Etoricoxib (Arcoxia®), allerdings scheint diese Stoffgruppe
mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden zu sein, zumindest bei
längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und
Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon
andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor. Zu
dieser Gruppe gehört auch Lumiracoxib (Prexige®). Dieses
Medikament soll sich in der Synovia
(= schleimhaltige,
fadenziehende Gele
nk
flüssigkeit bzw.
Gelen
k
schmiere)
anreichern und deshalb für die
Schmerztherapie
bei Arthrosen geeignet sein.
Bei stärkeren schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber
hinaus auch Muskelrelaxanzien
(= Mittel zur Muskelentspannung)
(z.B. Norflex®, Mydocalm®) verordnet werden.
Manchmal sind aber die Schmerzzustände nur mit zentralwirkenden
Analgetika (z.B.
Tramadol, Valoron N®)
(= im Gehirn bzw.
Rücken
mark
wirkende
Schmerzmittel)
beherrschbar.
Grundsätzlich sollte aber auch bei
Ar
throsen
eine längerfristige Schmerzmittelverordnung wegen der Gefahr der
Gewöhnung oder gar
Schmerzmittelabhängigkeit vermieden werden.
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden
Antidepressiva
(= Mittel gegen
Depression, aber auch bei chronischen Schmerzen wirksam) (z.B. Doxepin, Maprotilin) hilft in vielen Fällen
Schmerzmittel einzusparen.
Spezielle
Schmerztherapie
Therapeutische
Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel):
Bei anhaltenden Schmerzen
sollten rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt werden. Eine
sehr wirksame Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder
Suchtpotential, ist die
therapeutische
Lokalanästhesie mit einem lang wirkenden
Lokalanästhetikum
(=
örtliches
Betäubungsmittel)
(z.B.
Bupivacain)
in Form von örtlichen Betäubungen und
Nervenblockaden. Dabei werden die schmerzhaften Gelen ke wiederholt (stationär
bei uns zweimal täglich) großzügig perikapsulär
(= um die Gelenkkapsel herum)
infiltriert.
Schmerzhafte Gelen
ke können auch mit "Zeel"
umspritzt werden, was manchen Patienten mit "homöopathischer"
Grundeinstellung sehr entgegen kommt.
Als nächst
höhere Therapiestufe kommen wiederholte
Nerven
- bzw. Leitungsblockaden in Frage, in hartnäckigen Fällen auch
kontinuierlich mit Katheter*:
** Einpflanzung am
Oberarm
und Abstauung während der Katheterfüllung, *** Einpflanzung des
Katheters im unteren, seitlichen Halsbereich
Grundsätzlich
wird das
Lokalanästhetikum
(=
örtliche
Betäubungsmittel)
jeweils so verdünnt verabreicht, daß nur die Sensibilität
(= u.a. Schmerzempfindung)
betroffen ist, die Motorik
(= Muskelfunktion)
aber erhalten bleibt und damit begleitend intensive,
gelenkfunktionserhaltende sowie funktionsfördernde
krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich sind, bzw. bei
stärkeren
Schmerzen durch Hemmung der Nozizeption
(=
Schmerz
reizleitung) erst
möglich werden. Diese
Nervenblockade
n haben darüber hinaus einen sehr günstigen Nebeneffekt.
Durch die gleichzeitige Blockade vegetativer Nervenfaseranteile
kommt es im korrespondierenden Gewebebereich zu einer sehr
deutlichen Mehrdurchblutung, die jedem degenerativen
Prozeß nachhaltig entgegenwirkt. In diesem Sinne ist diese
Behandlung bei Arthrosen nicht nur symptomatisch
(= nicht nur auf
die Schmerzen gerichtet),
sondern kurativ
(= heilend).
*
Bei der sog.
kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne
Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Ner
ven eingepflanzt. Die
Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es
muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über
diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der
vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig
schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur
Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittels durch den Katheter
hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden.
Diese Therapie wird ca. 10-14 Tage lang konsequent durchgeführt und
dann der Katheter wieder entfernt.
Physikalische
Schmerztherapie:
- Neuerdings
führen wir bei Arth
rosen im
Knie
- und
Fußbereich zusätzlich mit gutem Erfolg die SynOpsis-Therapie
durch. Die
Unterschenkel des Pat.
befinden sich dabei in einem mit Wasser gefüllten Gefäß. Über
einen Computer werden der Flüssigkeit Schallwellen einer
bestimmten Frequenz pulssynchron
(= in
Abhängigkeit vom Pulsschlag)
zugeführt. Es handelt sich dabei um ein sog. syncardiales
(= im Takt
mit dem Pulsschlag)
Gefäßtraining, das zu einer erheblichen Durchblutungssteigerung
führt und diese wirkt ja Ar
throsen kausal
(= ursächlich) entgegen.
Mehr über diese Therapie erfahren Sie hier:
www.1-avk.de
(einfach
anklicken).
Auch eine
Elektrostimulation kann bei Arthrosen eine
Beschwerdelinderung herbeiführen. Die transkutane
Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator (TENS) hat
den Vorteil, daß sich die Patienten bei Bedarf selbst behandeln
können. Die Elektroden werden paarig über dem betroffenen Gelenn
k aufgeklebt. Durch
Veränderung der Stimulationsfrequenz und der Elektrodengröße kann
die Wirkung optimiert werden.
Eine weitere physikalische Behandlungsmöglichkeit ist die
oberflächliche Kältetherapie im Schmerzbereich. Wir verwenden
einen elektrischen Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom auf ca. -10
bis -15 Grad C abgekühlt ist.
Manche Patienten mit empfinden allerdings lokale
Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme Bäder
können ebenfalls
chronische
Schmerzen lindern, gleiches gilt für die
Wärmekammer.
Auch die
Magnetfeldtherapie (pulsierende
Signaltherapie) ist bei Arthrosen eine
gute Indikation
(= Anzeige),
gleiches gilt für die
Hochtontherapie.
Die Verordnung
von Massagen ist auch bei Arthrosen nicht sinnvoll.
Für den Patient mag diese Behandlung zwar angenehm sein, aber unter
schmerztherapeutischem Aspekt bringt sie nichts und führt nur zu
unnötigen Kosten.
Nahezu unverzichtbar ist aber die heilgymnastische Therapie,
da meist nur diese geeignet ist, Gelenkfunktionen zu fördern bzw. zu
erhalten.
Kommt man um
eine Operation (künstlicher Gelenkersatz) nicht herum, weil z.B.
durchblutungsfördernde Maßnahmen nicht, oder zu spät eingeleitet
wurden, so bieten die Methoden der modernen
Schmerztherapie
optimale Voraussetzungen für eine nachfolgende
Anschlußheilbehandlung (Anschlußrehabilitation).
Mehr darüber erfahren Sie hier:
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Arteriitis granulomatosa,
Arthritis (www.arthropathien.de/arthritis),
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B
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C
Carpaltunnel-Syndrom (www.carpaltunnel-syndrom.de),
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Sehnenscheidenentzündung,
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Cluster-Kopfschmerz (www.cluster-kopfschmerz.org), Cluster-Schmerz,
Clusterschmerz,
Colitis-ulcerosa (www.bauch-schmerz.de/colitis-ulcerosa),
Colon irritable (www.colon-irritable.de),
Colon spasticum,
Clusterkopfschmerz (www.cluster-kopf-schmerz.de),
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Costen-Syndrom,
Coxalgie (www.coxalgie.de),
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Dysfunktion, Crohn Krankheit (www.crohn-krankheit.de),
CRPS (http://www.crps.me.uk),
CRPS Typ I (www.crps-typ-1.de),
CRPS Typ II (www.crps-typ-2.de)
D
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Darmentzündung (http://www.darmentzuendung.com),
Darmgeschwür (www.darmgeschwuer.de),
Deafferenzierungsschmerz,
Diabetische Neuropathie,
Diabetische
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(www.brennschmerzen.de/diabetische-polyneuropathie.de),
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E
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Epikondylopathie,
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G
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Horton-Syndrom (www.horton-syndrom.de),
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I
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Nebenhöhlenentzündung (www.nebenhoehlenentzuendung.de),
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